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Zurück in die Zukunft




„Gefahren lauern nur auf jene, die nicht auf das Leben reagieren.“
(Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.)
(DIE Wende-Parole von 1989 stammt vom damaligen
Ostblock-Chef Michail Gorbatschow)



Die heute weltweit übliche Gesellschaftsordnung ist das Patriarchat *.
Doch das war nicht immer so, wie ein Blick in die eigene Vergangenheit zeigt. Denn bis in die späte Jungsteinzeit vor etwa 7.000 Jahren hinein ist die Matrifokalität seine Vorgängerin gewesen ** (Attribute davon: Akephal, egalitär, friedlich, naturverbunden, kinderfreundlich, Frauen und Mütter in zentraler Rolle).
Dieses letztlich mit Gewalt verdrängte Gemeinwesen aus Paradieszeiten (der Altsteinzeit) bewies noch in der „Donauzivilisation“, der ersten Hochkultur in Europa ***, seine Alltagstauglichkeit – und empfiehlt sich damit als Alternative für die Zukunft!





* Gesellschaftsordnung, bei der der Mann eine bevorzugte Stellung in Staat und Familie innehat und bei der in Erbfolge und sozialer Stellung die männliche Linie ausschlaggebend ist (Duden)

** siehe das Buch „Archäologie und Macht“ von Gabriele Uhlmann, S. 9, 53 und 121 ff.,
- zeitlich markiert symbolisch das jungsteinzeitliche „Massaker von Talheim“ (siehe z.B. Wikipedia) - es gilt als einer der ersten Kriegsschauplätze der Menschheitsgeschichte - den soziologischen Epochenwechsel von der Matrifokalität zum Patriarchat,
- zum Vergleich: Der Parthenon der Athener Akropolis ist fast 2.500 Jahre alt, Rom wurde vor etwa 2.800 Jahren gegründet (Wikipedia)

*** siehe das Buch „Das Rätsel der Donauzivilisation“ von Harald Haarmann, S. 147 ff.