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Den Kalender säkularisieren




Das natürliche Jahr folgt dem Himmelslauf der Sonne und geht von Februar bis Januar. Wichtig dabei ist die Tageslänge, und ob sie ab- oder zunimmt. Das bestimmt dann auch die Jahreszeit, die Vegetation und nicht zuletzt unser Brauchtum. Die beiden Tagundnachtgleichen und Sonnenwenden im Jahreslauf markieren jeweils den Mittel- bzw. Höhepunkt einer Jahreszeit (Frühling = die Monate Februar, März, April, Sommer = Mai, Juni, Juli, Herbst = August, September, Oktober und Winter = November, Dezember, Januar).

Unser Kalender wird allerdings von christlichen und naturfremden Feiertagen dominiert. So wird z.B. aus Mittsommer im Juni der Sommeranfang, Mittwinter wird zu Weihnachten, statt Neujahr oder wenigstens Frühlingsanfang heißt es am 2. Februar Maria Lichtmess.
Um ihn zu säkularisieren, könnte der Gesetzgeber im ersten Schritt einige christliche gesetzliche Feiertage austauschen, und z.B. statt Christi Himmelfahrt den Frauentag am 8.3. und statt Fronleichnam den Weltkindertag am 20.9. zu gesetzlichen Feiertagen erklären. Auch der Tag der deutschen Einheit hätte, wenn man ihn wieder wie früher am 17. Juni feiern würde, als Sommerfest deutlich mehr familienfreundlichen Beigeschmack.





Quellen: Keltischer Jahreskreis und Wikipedia