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Ein kuscheliges Weltbild




„Die Suche nach fremder Intelligenz ist immer die Suche nach der eigenen.“
(Carl Sagan, Astronom und Autor)



Warum sollte der Kosmos eigentlich nicht ein riesiger Lebensraum sein, so wie das Meer? Immerhin ist er als ständiger Himmelshintergrund ein Teil unserer natürlichen Umwelt, und wir sind jeden Tag Augenzeuge eines friedvollen und immerwährenden Schauspiels von Werden und Vergehen der Himmelskörper (Sonne, Mond und Sterne).

Zudem sieht es in unserem Sonnensystem sehr kuschelig nach einer Muttersippe aus. Denn darin umkreist nämlich alles (die Planeten, Kometen usw.) die Sonne im Zentrum - wie die Kinder ihre Mutter. Und das zumindest Planeten eine Lebensform sind, deutet die recht populäre „Gaia-Hypothese“ der Wissenschaftler Lynn Margulis und James Lovelock an, in der die Erde als ein lebender Organismus angesehen wird *. Sind etwa die Himmelskörper die wahren „Ausserirdischen“? Schließlich bestehen sie ja genauso aus Sternenstaub wie wir.





* siehe z.B. Wikipedia