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Die Heimkehr




„Das Ewig-Weibliche zieht uns hinan.“
(Johann Wolfgang von Goethe in „Faust II“)



In dem Gedicht „Welkes Blatt“ und der Erzählung „Narziß und Goldmund“ stellte der Schriftsteller Hermann Hesse den Tod als ein friedvolles nach-Hause-kommen und zur-Mutter-heimkehren dar.
Was nach einer sentimentalen Dichtung aussieht, veranschaulicht jedoch die Sanftheit vom ewigen Kreislauf des Lebens, dem immerwährenden Zyklus von Werden und Vergehen in der Natur. Denn der Tod bedeutet nun mal für alle Lebewesen (einschließlich Mensch) ein zurück-zu-den-Wurzeln - und damit zu Mutter Erde.

Ein ganz praktisches Beispiel dafür stellen Lachse dar: Sie sind zwar in der Hauptsache Meeresbewohner, aber sie kehren am Ende des Lebens wieder an ihren Heimatort am Oberlauf der Flüsse zurück, um sich dort fortzupflanzen/zu laichen und die nächste Generation zu begründen *.





* siehe das Buch „Das geheime Netzwerk der Natur“ von Peter Wohlleben, S. 25